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ZUVERSICHT

IDEEN - ZUM NACHDENKEN

Drittes Ökumenisches Gebet in Zeiten von Corona

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h. c. Christian Schad laden alle Christinnen und Christen im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) sowie in den weiteren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest auch in der Weihnachtszeit 2020/21 zum täglichen gemeinsamen Beten in Zeiten von Corona ein.

Das folgende Gebet kann von Heiligabend (24. Dezember 2020) bis zum Fest der Taufe des Herrn bzw. bis zum 1. Sonntag nach Epiphanias (10. Januar 2021) verwendet werden.

Als ökumenisches Zeichen soll das abendliche Läuten der Kirchenglocken um 19.30 Uhr dienen. Wer möchte, kann dazu eine brennende Kerze in sein Fenster stellen.

Treuer und barmherziger Gott, auf dem Weg in das neue Jahr hinein
bringen wir alles vor Dich, was uns in diesen weihnachtlichen Tagen bewegt:
unsere Sorgen und Ängste, unsere Hoffnung und Zuversicht.
Du bist der Immanuel, der Gott-mit-uns, in dieser Zeit der Krise und Not.
Du bist uns im Kind von Betlehem unvorstellbar nahe, gerade jetzt,
wo wir so schmerzlich die unmittelbare Gemeinschaft untereinander vermissen.
Du zeigst uns deine grenzenlose Solidarität mit uns Menschen, gerade jetzt,
da unsere Verantwortung und Sorge füreinander zu Verzicht und Achtsamkeit rufen.

Treuer und barmherziger Gott, wir bitten Dich:
Um Heilung für alle, die an Corona erkrankt sind, und um Zuversicht für ihre Angehörigen.
Um die Erfahrung Deiner Gegenwart für alle alten, kranken und einsamen Menschen.
Um das Leben in Fülle für unsere Verstorbenen.
Um Kraft für alle, die in Kliniken, Heimen und Nachbarschaftshilfen für andere da sind.
Um die richtigen Worte und Gesten für unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Um Ideenreichtum für alle, die unsere Kirchen offenhalten und Kirche erfahrbar machen.
Um Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten.
Um die richtigen Entscheidungen für alle, die in Staat und Gesellschaft Verantwortung tragen.
Um deine schützende Nähe für alle, die zu allem unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht
leiden.
Um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns selbst.
Um die Einsicht, dass jede und jeder sich selbst zurückzunehmen muss,
um das Leben anderer zu schützen.

Treuer und barmherziger Gott, wir danken Dir in diesen Tagen der Weihnacht,
dass Dein Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist
und in jeder und jedem von uns neu Mensch werden will.
Er ist das helle Licht im Dunkel der Menschheitsfamilie,
das warme Licht in der Kälte der Einsamkeit,
das tröstende Licht in den Wunden unserer Seele.
Erleuchte uns mit dem Licht Deiner Gegenwart
und lass auch uns zum Licht für andere werden.
Amen.

Mit allen Christinnen und Christen auf der ganzen Erde beten wir: Vater unser im Himmel …

Zweites Ökumenisches Gebet in Zeiten von Corona

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h. c. Christian Schad

Treuer und barmherziger Gott, vor Dich bringen wir alles, was uns in diesen Tagen und Wochen
bewegt: unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnung und Zuversicht.
Nach wie vor bestimmt Corona unsere Gefühle, unseren Alltag, unser Zusammenleben.
Die kürzer werdenden Tage, die zunehmende Kälte und der aufsteigende Herbstnebel
– sie sind wie sichtbare Zeichen der Angst, der Einsamkeit und der Verunsicherung in uns.
Wir bringen vor Dich die vielen Menschen,
die sich fürchten, sich mit dem Virus anzustecken,
und die sich um das Wohlergehen ihrer Familie und Freunde sorgen;
die darunter leiden, dass sie zu anderen auf Abstand gehen müssen
und um ihrer Mitmenschen willen in ihrer Freiheit eingeschränkt sind.
die um ihren Arbeitsplatz bangen, in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind
oder ihre Bildungs- und Berufschancen gefährdet sehen.

Treuer und barmherziger Gott, wir bitten Dich um
Heilung für alle, die an Corona erkrankt sind, und um Zuversicht für ihre Angehörigen;
die Erfahrung Deiner tröstenden Gegenwart für alle alten, kranken und einsamen Menschen;
das Leben in Fülle für alle Verstorbenen, an die wir in dieser Jahreszeit besonders denken;
um Kraft für die, die haupt- und ehrenamtlich für andere da sind
– in Kliniken, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Nachbarschaftshilfen;
die richtigen Worte für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger,
die den Menschen gerade auch in dieser Zeit Deine frohmachende Botschaft zusagen;
um Ideenreichtum und Kreativität für alle, die nach Wegen suchen,
unsere Kirchen offenzuhalten und Kirche erfahrbar zu machen;
Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten sind;
die richtigen Entscheidungen für alle, die in Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen;
um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns – und alle,
die noch dazu unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht leiden;
die Einsicht, dass jede und jeder von uns sich selbst zurückzunehmen muss,
um das Leben anderer zu schützen.

Treuer und barmherziger Gott, Du bist das Licht, das alle Dunkelheiten unseres Lebens erhellt.
Du schenkst Hoffnung und Zuversicht, wenn wir nicht weiterwissen.
Du weckst in uns die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Dich loben und preisen wir alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.

Mit allen Christinnen und Christen auf der ganzen Erde beten wir:
Vater unser im Himmel …

 

Aktion Freude und Hoffnung - Pfarreiengemeinschaft Salmtal

Auch in Zeiten von Corona:

Freude und Hoffnung in der Haus- und Krankenkommunion

Die Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepte während der Corona-Zeit haben bisher die persönlichen Besuche noch nicht möglich gemacht. Um bettlägerige und teils mobile, aber auch geistig verwirrte Menschen aus der Distanz trotzdem zu erreichen, hat das Team der Haus- und Krankenkommunion in der PG Salmtal die Aktion "Freude und Hoffnung" ins Leben gerufen.

Aus der Ferne mit den Klient*innen in Kontakt zu treten ist grundsätzlich schwierig, weil sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen vorhanden sind. Manche Betroffene werden von Angehörigen oder Pflegenden versorgt, manche leben alleine. Digitale Medien sind selten vorhanden und selbst telefonieren ist nicht immer möglich. Außerdem besteht das Krankenkommunion-Team ebenfalls aus ehrenamtlich Tätigen, die zur sog. Risikogruppe gehören (Alter, Vorerkrankung, zu pflegende Angehörige u. ä.). Also wird es noch etwas dauern, bis die ersehnten persönlichen Besuche mit den Krankenkommunionfeiern wieder stattfinden können. 

So entstand die Idee, eine Broschüre mit einer bunten Mischung aus Bildern und religiösen Texten/Liedern, Witzen und Geschichten, Rätsel und Wissenswertem zu gestalten. Einige Messdiener und die beiden katholischen KiTas der PG Salmtal haben sich ebenfalls mit Beiträgen beteiligt. Die Broschüre wird die Menschen in den Häusern zu Pfingsten erreichen. Das Symbol der Brücke drückt die Verbindung mit den Gemeindemitgliedern der Pfarreiengemeinschaft aus. Sie wird Freude bringen und die Wartezeit bis zu den persönlichen Besuchen etwas erträglicher machen. 

www.pg-salmtal.de

Beistand - Trost - Hoffnung. Gemeinsames Wort der Kirchen zur Corona-Krise

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Zeit der Corona-Pandemie

Ökumenisches Gebet in der Fastenzeit - Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Region Südwest