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Herzlich Willkommen im Dekanat Wittlich

Das Dekanat Wittlich informiert mit diesem Internetauftritt über die pastorale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsbereichen sowie über die vielfältigen Kooperationen und Vernetzungsangebote im Dekanat Wittlich.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit im Dekanat Wittlich und hoffen, dass Sie sich hier gut informiert sehen.

Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise

Aktuelle Informationen zu den Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die pastorale Arbeit finden Sie hier. Das Dekanatsbüro ist wieder geöffnet, Besucherverkehr ist nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Die Seelsorger*innen stehen wie gewohnt zur Verfügung, die Kontaktaufnahme kann auf telefonischem oder digitalem Weg erfolgen. Auch das Dekanatsbüro ist weiterhin telefonisch (06571 / 146940) und per Mail zu erreichen.

Hochwasserkatastrophe an Ahr, Mosel und Rhein im Juli 2021 - Hilfsangebote aus dem Bistum Trier

Wir trauern um die Menschen, die durch das Hochwasser ihr Leben verloren haben. Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei ihnen und ihren Angehörigen; bei den Vermissten; bei allen, die Schaden erlitten haben; und bei den Helferinnen und Helfern. 

https://www.dasein.bistum-trier.de/handeln/hochwasser/

FÜRBITTEN

https://www.bistum-trier.de/no_cache/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/fuerbitten/fuerbitten-liste/fuerbitten-einzelansicht/fuerbitte/16-sonntag-im-jahreskreis/

 

Ahr-Psalm

Schreien will ich zu dir, Gott,

mit verwundeter Seele, / doch meine Worte gefrieren mir auf der Zunge.

Es ist kalt in mir, wie gestorben sind alle Gefühle, / starr blicken meine Augen auf meine zerbrochene Welt.

Der Bach, den ich von Kind an liebte, /

sein plätscherndes Rauschen war wie Musik,

zum todbringenden Ungeheuer wurde er, / seine gefräßigen Fluten verschlangen ohne Erbarmen.

Alles wurde mir genommen. Alles! /

Weggespült das, was ich mein Leben nannte.

Mir blieb nur das Hemd nasskalt am Körper, / ohne Schuhe kauerte ich auf dem Dach.

Stundenlang schrie ich um Hilfe, / um mich herum die reißenden Wasser.

Wo warst du Gott, Ewiger, / hast du uns endgültig verlassen?

Baust du längst an einer neuen Erde,/

irgendwo fern in deinen unendlichen Weiten?

Mit tödlichem Tempo füllten schlammige Wasser die Häuser, / grausig ertranken Menschen in ihren eigenen Zimmern.

Ist dir das alles völlig egal, Unbegreiflicher? / Du bist doch allmächtig, dein Fingerschnippen hätte genügt.

Die Eifernden, die dich zu kennen glauben, sagen, / eine Lektion hättest du uns erteilen wollen, eine deutliche, / eine Portion Sintflut als Strafe für unsere Vergehen, / für unsere Verbrechen an der Natur, an deiner Schöpfung.

Ihre geschwätzigen Mäuler mögen für immer verschlossen sein, / nie wieder sollen sie deinen Namen missbrauchen,

für ihre törichten Besserwissereien, ihr bissiges Urteil / mit erhobenem Zeigefinger, bigott kaschiert.

Niemals will ich das glauben, niemals, /

du bist kein grausamer Götze des Elends,

du sendest kein Leid, kein gnadenloses Unheil / und hast kein Gefallen an unseren Schmerzen.

Doch du machst es mir schwer, / das wirklich zu glauben.

 

Ich weiß, wir sind nicht schuldlos an manchem Elend, / zu leichtfertig missbrauchen wir oft unsere Freiheit.

Doch warum siehst du dann zu, fährst nicht dazwischen, / bewahrst uns nicht vor uns selbst?

Dein Schweigen quält meine Seele, / ich halte es fast nicht mehr aus.

Wie sich Schlamm und Schutt meterhoch türmen, / in den zerstörten Straßen und Gassen

und deren Schönheit sich nicht mehr erkennen lässt, / so sehr vermisst meine Seele dein Licht.

Meine gewohnten Gebete verstummen, / meine Hände zu falten gelingt mir nicht.

So werfe ich meine Tränen i n den Himmel, / meine Wut schleudere ich dir vor die Füße. / Hörst du mein Klagen, mein verzweifeltes Stammeln, / ist das auch ein Beten in deinen Augen?

Dann bin ich so fromm wie nie, / mein Herz quillt über von solchen Gebeten.

Doch lass mich nicht versinken in meinen dunklen Gedanken, / erinnere mich an deine Nähe in früheren Zeiten.

Ich will dankbar sein für die Hilfe, die mir zuteil wird, / für die tröstende Schulter, an die ich mich anlehne.

Ich schaue auf und sehe helfende Hände, / die jetzt da sind, ohne Applaus, einfach so.

Die vielen, die jetzt kommen und bleiben, / die Schmerzen lindern, Wunden heilen,

die des Leibes, wie die der Seele, / mit langem Atem und sehr viel Geduld.

Auch wenn du mir rätselhaft bist, Gott, / noch unbegreiflicher jetzt, unendlich fern,

so will ich dennoch glauben an dich, / widerständig, trotzig, egal, was dagegen spricht.

Sollen die Spötter mich zynisch belächeln, / ich will hoffen auf deine Nähe an meiner Seite.

Würdest du doch nur endlich dein Schweigen beenden, / doch ich halte es aus und halte dich aus, oh Gott.

Halte du mich aus! / Und halte mich, Ewiger! Halte mich!

 

Stephan Wahl 19. Juli 2021                                                       

Ganzjährige Plakatkampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“

ZUVERSICHT

IDEEN - ZUM STÖBERN - NACHLESEN - NACHDENKEN - BETEN

VERANSTALTUNGEN

November

  • bis 30. November Ausstellung: Jüdisches Leben in Ediger und an der Untermosel

    Ausstellung: Jüdisches Leben in Ediger und an der Untermosel

    Besuchsmöglichkeiten der mit Unterstützung des Emil Frank Instituts präsentierten Ausstellung in der Alten Apotheke in Ediger. Dazu gibt es ein Begleitprogramm sowie regelmäßige Führungen, auch zu anderen Stationen jüdischen Lebens in der Umgebung. Desweiteren erscheint ein Buch zur jüdischen Geschichte des Ortes von Anne Holl. Buchvorstellung am 21. November; weitere Termine zum Rahmenprogramm werden noch bekanntgegeben.

    Terminbis 30. November, dienstags bis sonntags
    OrtPeltzer Str. 4, Ediger
    VeranstalterEmil-Frank-Institut Wittlich
    KontaktEmil-Frank-Institut Wittlich, Tel.: 06571/260-124, mail(at)emil-frank-institut.de
    Infowww.emil-frank-institut.de
    Hinweis

    Für alle Veranstaltungen gilt:

    Eine vorherige Anmeldung ist während der Covid 19-Pandemie verpflichtend.

    Die Veranstaltungsorte können teilweise erst je nach Teilnehmerzahl festgelegt werden.

    Bei einer Änderung der gesundheitlichen Lage können die Veranstaltungen möglicherweise kurzfristig abgesagt oder in angepasster Form durchgeführt werden;

    dazu bitte die aktuellen Informationen auf der Homepage (siehe oben) beachten.

    Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei; um Spenden wird gebeten.